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Europäisches Netzwerk für eine Politik lebensbegleitender Beratung (ELGPN)

Das Europäische Netzwerk für eine Politik lebensbegleitender Beratung (ELGPN) repräsentiert die Interessen der Mitgliedsstaaten bei der Entwicklung von Programmen  und Systemen für lebenslange Beratung auf europäischer Ebene. Es agiert dabei im Rahmen des EU Arbeitsprogramms „Allgemeine und berufliche Bildung 2010“ sowie innerhalb der neuen strategischen Rahmenvorgaben für die europäische Kooperation bei Bildung und Ausbildung („ET 2020“) und der Kommissionsinitiative „Neue Qualifikationen für Neue Arbeit“ („New Skills for New Jobs“).

Politischer Kontext

Die Entschließung des Rates der Europäischen Union und der im Rat vereinigten Vertreter der Regierungen der Mitgliedstaaten zur Stärkung der Politiken, Systeme und Praktiken im Bereich der lebensbegleitenden Beratung in Europa (Mai 2004) lud die Mitgliedstaaten ein, „sich darum zu bemühen, eine effiziente Zusammenarbeit und Koordinierung zwischen den Beratungsanbietern auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene bei der Bereitstellung von Beratungsdiensten zu gewährleisten.“ Das Mandat des ELGPN wurde durch die EU-Ratsentschließung 2008 zur besseren Integration lebensumspannender Beratung in die Strategien für lebenslanges Lernen gestärkt. Die Entschließung fordert die Mitgliedsstaaten und die EU-Kommission auf, im Rahmen ihrer jeweiligen Zuständigkeiten, die europäische Zusammenarbeit im Bereich der lebensbegleitenden Beratung zu intensivieren, insbesondere durch das ELGPN, mit Unterstützung des Programms „Lebenslanges Lernen“ und in Verbindung mit Cedefop.

Aufgaben und Ziele

Das ELGPN fördert die Kooperation zur Entwicklung von Programmen und Systemen für ein Angebot lebensbegleitender Beratung auf nationaler Ebene durch die europäische Zusammenarbeit. Das Netzwerk identifiziert politische Handlungsfelder im Bereich lebensbegleitender Beratung, bei denen ein Bedarf für eine Weiterentwicklung oder Verbesserung in den nationalen Politiken und Programmen besteht, die durch ein gemeinsames Vorgehen auf europäischer Ebene erreicht werden können (z.B. durch gemeinsame Lerncluster, Forschung und andere Formen der Kooperation), insbesondere in den folgenden sechs prioritären Handlungsfeldern:

  • berufsbiografische Gestaltungskompetenz,
  • Zugang zu lebensbegleitenden Beratungsdiensten,
  • Qualitätssicherung,
  • Koordination und Kooperation zwischen den verschiedenen nationalen, regionalen und lokalen Akteuren,
  • Synergie zwischen EU-geförderten Projekten zur lebensbegleitenden Beratung und ihrer Verbindung zur Politikentwicklung sowie
  • Analyse der EU-Politik unter der Perspektive lebensbegleitender Beratung.

Arbeitsweise

Die ELGPN-Arbeitsprogramme beinhalten verschiedene Arbeitsmethoden: Plenarsitzungen des gesamten Netzwerks, gemeinsame Lernaktivitäten bei Feldbesuchen, Arbeitsgruppen (sechs bis acht Mitglieder) sowie fachliche und technische Arbeit, die von der Kommission finanziert wird. Die Aktivitäten des ELGPN werden durch die Webseite des ELGPN unterstützt und dort dokumentiert: http://elgpn.eu.

Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft im Netzwerk ist für alle Länder offen, die berechtigt sind, Unterstützung durch das Programm „Lebenslanges Lernen 2007–2013“ zu erhalten. Die teilnehmenden Länder ernennen ihre Vertreter im Netzwerk. Wenn es in den Mitgliedstaaten nationale Koordinierungsgremien oder Beratungsforen gibt, sollten diese bei der Zusammensetzung der Delegationen berücksichtigt werden.

Deutschland ist mit einer Delegation aus Vertreterinnen und Vertretern des BMBF, der KMK und des Nationalen Forum Beratung (nfb) im ELGPN vertreten.

Downloads

Bericht Arbeitsphase 2008-2010

 

Download Flyer Deutsch

 

Download Flyer Englisch

 

Newsletterartikel zum ELGPN

 

 

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gefoerdert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

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